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12 Jul

Spieletest: Defense Grid

Ich spiele schon seit einiger Zeit ein paar interessante Spiele und habe jetzt genug gespielt um eine Meinung abzugeben. Als erstes will ich euch Defense Grid vorstellen. Das ist ein richtig gut gemachtes Tower Defense Game.

Defense Grid BannerWem dieses Genre unbekannt ist dem sei kurz erklärt: Der Spieler steuert bei diesen Spielen keine Einheiten über den Bildschirm, sondern baut auf vorbestimmten Positionen Abwehrtürme gegen die anrückenden Feinde. Meist ist es so das die Monster einem bestimmten Pfad folgen und die Baupositionen rechts und links des Pfades sind. Der Spieler ist also gänzlich in der Defensive und muss sich gegen die quantitativ und qualitativ besser werdenden Feinde erwehren.

Dieses Konzept ist für Browsergames schon länger auf dem Markt. Eine einfache Google Suche fördert einige interessante Spiele zu Tage. Das neue an Defense Grid ist aber das es ein eigenständig lauffähiges Spiel ist und somit die Grafik gegenüber den Flashgames um einiges besser gestaltet werden konnte. Der Spielablauf dagegen ist ähnlich wie bei den Browsergames. Die Aliens werden immer zahlreicher und ausgefeilter (Schildschutz und Tarnung) und die Level sind teilweise sehr kompliziert da man den Pfad der Aliens selbst bestimmen kann. Auch die Anzahl der verschiedenen Türme und die Möglichkeit diese Aufzuwerten ist nicht neu aber im Spiel sehr gut umgesetzt.

Am Anfang dachte ich noch das Defense Grid ja recht schnell durchgespielt ist wenn alle Level so einfach sind wie die ersten fünf. Aber da habe ich mich schwer getäuscht. Man bekommt für jedes abgeschloßene Level einen Orden (3 Stufen) je nachdem wie gut man die vorhandenen Ressourcen eingesetzt hat. Nachdem man ein Level im Storymodus beendet hat kann man das Level auch in einem anderen Modus neu versuchen. Hier stehen unter anderem der Story-Challenge (hartnäckigere Aliens), der 10-Türme-Maximum (wie der Name schon sagt darf man maximal zehn Türme bauen) oder der Überleben Modus (man bekommt 10.000 Ressourcen und muss bei einem endlosen Strom an Aliens so lange wie möglich durchhalten) zur Auswahl. Diese verschiedenen Modi habe ich noch nicht so richtig ausprobiert aber es klingt auf alle Fälle sehr herausfordernd und das sollte ein gutes Computerspiel in meinen Augen immer sein.

Defense Grid PreviewZum Schluß muss ich noch kurz erklären wie Ihr das Spiel bekommt. Mit einfach runterladen und installieren ist es nämlich nicht getan. Ich habe das Spiel über den Steam Download Service gekauft und installiert. Der Vorteil ist das hier auch gleich Updates und Sprachdateien heruntergeladen und installiert werden. Der Nachteil ist das man sich noch etwas Zusatzsoftware (den Steam Client) installieren muss. Wer also schon einen Account hat kann sich einfach darüber das Spiel kaufen. Wer lieber eine CD-Box in Händen hält der muss allerdings noch etwas warten da die Retailversion erst Ende 2009 erscheinen wird.

Der Preis der Downloadversion beträgt 19.99 USD und läuft ab Windows XP auf allen Rechnern mit mind. 3 GHz Prozessor, 1 GB RAM und einer 128 MB DirectX9 Grafikkarte (Details).

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