open-source Notes

Notes of an open-source programmer.
03 Jan

Willkommen

Das ist ein Weblog mit Informationen zu BOINC, der Berkeley Open Infrastructure for Networked Computing. Einer freien quelloffenen Platform für Verteiltes Rechnen. Bitte benutzt die Kategorien und Seiten in der rechten Sidebar zum durchblättern. Du kannst das Blog auch durchsuchen (oben rechts). Man kann mich auch direkt kontaktieren wenn es um die Erstellung von neuen Projekten geht.

Viele der Seiten sind in Englisch verfasst und die Zeit gibt es leider nicht her jeden Beitrag zu übersetzen. Bei Fragen zu speziellen Inhalten müsst Ihr mich direkt ansprechen.

26 Feb

Das Lied zum Freitag

Ohne großen Kommentar will ich euch mal den Bodo vorstellen:

14 Feb

visualisierung des BOINC Quellcodes

Ich habe die Tage ein nettes Tool zur organischen Visualisierung von Quellcode entdeckt. Mit code_swarm lassen sich verschiedene Versionierungssysteme auslesen und in einem netten Video zusammenfassen. Also habe ich mich mal hingesetzt und ein Video aus den BOINC Quellcodes generiert. Hier zu sehen:

DirektBOINCswarm

05 Feb

Wordpress Multilingual zum zweiten

Ein herzliches Hallo nach recht langer Abstinenz an alle treuen Leser. Rein optisch gibt es eigentlich keine Änderungen aber “unter der Haube” hat sich hier einiges geändert. Ich nutze ja eigentlich schon seit Jahren das Plugin “Gengo” um die Inhalte dieses Blogs in Deutsch und Englisch anzubieten. Das ist aber nur mit Wordpress 2.7 kompatibel und selbst da nicht zu 100% wie ich kurz vor dem Jahreswechsel feststellen musste. Ich konnte nämlich plötzlich keine Beiträge mehr verfassen. Ich musste also auf eine neuere Wordpressversion aktualisieren und ein neues Plugin für die Zweisprachigkeit finden. Nach recht kurzer Suche bin ich auch mit WPML fündig geworden. Ein kurzer Test mit einer aktuellen Wordpressversion hat mich dann überzeugt und ich habe mich für dieses Plugin entschieden.

Das Aktualisieren von Wordpress war dabei superschnell und vor allem absolut problemfrei. Hier eine kleine Checkliste für andere Blogger die ebenfalls von Gengo nach WPML wechseln wollen:

  1. Gengo deaktivieren (danach sind kurzfristig alle Inhalte zu sehen, das ändert sich aber gleich wieder)
  2. Wordpress aktualisieren (am besten über die eingebaute Funktion!)
  3. WPML installieren (ebenfalls über die Plugin installieren Funktion)
  4. Beim Einrichten der Standardsprache wählt man am besten die Sprache wovon die meisten Beiträge und Seiten existieren
  5. Korrigieren der Artikel und Beiträge (ich habe nicht nach einer automatisierten Lösung gesucht, wenn jemand eine findet immer her damit)

Beim Korrigieren der Artikel sollte man auch die Links anpassen. Je nachdem wie man Gengo eingestellt hatte verändern sich die Links zu den eigenen Beiträgen. Ich habe gleichzeitig mit der Umstellung die Permalinks aktiviert und die benutzerdefinierte Struktur: “/%postname%/” gewählt. Dann habe ich in den WPML Optionen “Sprachen” die Option “Sprachen in Verzeichnissen” aktiviert. Sollten die Permalinks nicht verfügbar sein hilft eine einfache Suche im Netz.

23 Okt

5. BOINC Workshop Barcelona – Tag 2

Der zweite Tag des BOINC Workshops hatte es nochmal richtig in sich und hielt gleich zwei Weltneuheiten bereit. Als erstes wurde das Thema Virtualisierung der wissenschaftlichen Anwendung in einiges Vorträgen näher erläutert und die aktuelle Entwicklung auf diesem Gebiet aufgezeigt. Nach der Kaffeepause hat Daniel Lombrana den ersten BOINC-Client auf einem USB-Stick vorgestellt. Mit diesem vorinstallierten und projektbezogenen Client wird es allen Projekten ermöglicht auf eine einfache Weise die ungenutzte Rechenleistung von Computern zu nutzen. Dazu muss nur der USB-Stick an einen Computer angeschlossen werden und die Berechnung startet. Der Stick ist allerdings momentan nur für Windows XP und Linux Distributionen mit Gnome Oberfläche erhältlich. Auf Windows Vista funktioniert die benötigte Autostart-Funktion nicht und führt zu einem Abbruch. Dieser Prototyp verbindet sich automatisch zum extremadurathome.org Projekt welches außerdem auch ein sehr schönes Video zum Thema Verteiltes Rechnen bereitstellt.

Danach gab es eine Präsentation eines Universitären Supercomputers der päpstlich katholischen Universität von Peru. Genghis Rios Kruger zeigte wie er und seine Mitarbeiter BOINC einsetzen um ein Grid aus ungefähr 500 Computern der Universität zu bilden. Das interessante hier ist das die Wissenschaftler eine einfache web-basierte Oberfläche zur Verfügung gestellt bekommen um Arbeitspakete für die Rechner zu erzeugen und die Ergebnisse der Berechnungen abzurufen. Diese Funktion wird in der nächsten Zeit weiterentwickelt und möglicherweise in das vorhandene BOINC Framework einfließen. Zumindest ist vorstellbar das der Quellcode veröffentlicht wird und somit anderen Projekten zur Anpassung zur Verfügung steht.

Die zweite Neuheit war das Projekt von Michael Weber von der Universität Marburg welches sich mit der Erforschung von RNA beschäftigt. Dieses Projekt wird mit Hilfe des Vereins Rechenkraft.net e.V. betrieben und ausschließlich von Freiwilligen ohne Geldmittel von außen betreut.

In der Mittagspause waren wir wieder im gleichen Restaurant wie schon am ersten Tag und es war wieder fantastisch. Ich möchte deshalb hier das Restaurant für zukünftige Barcelona Besucher einmal erwähnen: Das Carmelitas in der Carrier del Carme ist ein sehr guter Platz um Mittag zu essen!

Am Nachmittag waren dann einige Diskussionsrunden zu verschiedenen Themen angesetzt und es wurde über die zukünftigen Änderungen am BOINC Framework diskutiert. Hauptsächlich wie man neue Sachen wie virtuelle Anwendungen und leicht bedienbare Oberflächen für Wissenschaftler einbinden kann. Die Ergebnisse der einzelnen Arbeitsgruppen sind auf der Wikiseite des Workshops nachzulesen. Dort sind auch die Folien der Vorträge abrufbar (einige fehlen noch, doch die sollten auch bald abrufbar sein).

22 Okt

5. BOINC Workshop Barcelona – Tag 1

Der erste Tag des Workshops war recht verregnet und trüb. Wovon man allerdings im Konferenzraum nichts bemerkt hat. Der Tag begann mit einem Vortrag von David Anderson dem Projektleiter von BOINC.

Er berichtet von den Vorgängen rund um Verteiltes Rechnen und BOINC seit dem letzten Workshop in 2008. So hat sich die Rechenleistung welche durch Projekte mit Verteilten Rechnen erzielt wurde verdreifacht. Hauptlieferant ist hier allerdings ein nicht-BOINC Projekt, Folding@home. Hauptgrund ist hier der frühe Einstieg in die Nutzung von Grafikkarten durch das Projekt. In etwa die Hälfte der erzielten Rechenleistung stammt mittlerweile von GPU’s!
Daneben ist die Teilnehmerzahl an den BOINC Projekten relativ konstant bei 330.000 Nutzern geblieben. Somit ist das Verteilte Rechnen der breiten Öffentlichkeit weiterhin recht unbekannt. Auch eine Initiative von Intel und GridRepublic auf Facebook hat nicht zu einem erhofften Teilnehmersprung geführt.
Es sind in den letzten 12 Monaten auch keine neuen Akademischen Projekte gestartet worden. Nichts desto trotz ist die Weiterentwicklung von BOINC noch bis Mitte 2011 durch eine Förderung der National Science Foundation gesichert. Die Anfrage nach einer verlängerung läuft bereits.
Aktuell ist die Entwicklung auf die Unterstützung von GPU’s von ATI und NVidia gerichtet aber auch ein neues Konzept für die Vergabe von Credits ist wohl in der Schublade. Genaueres wurde aber noch nicht verraten.

Des weiteren wurden viele Erweiterungen für den BOINC Server vorgestellt welche es den Forschern einfacher machen sollen ihre Anwendungen zu BOINC-ifizieren und somit vielleicht neue Projekte zu ermöglichen welche neue Teilnehmer anziehen.

Soviel zum ersten Tag der noch bis mindestens 18 Uhr geht und dann mit einem Besuch in einem netten Spanischen Restaurant enden wird.

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